Der Grundsatz von Perma Work
Alles was wir tun, ob Konzepte erarbeiten, Ausbildungsprogramme entwerfen oder Projekte realisieren - betrachten wir von einem systemischen Ansatzpunkt aus. Unser Ziel ist es, alles was wir erschaffen, in einer ganzheitlichen Art unter verschiedenen Blickwinkeln in verschiedenen Fokuseinstellungen zu tun. Das heisst, unsere Designs generieren wir mit einer umfassenden Methodensammlung, sei dies, das wir Lösungsansätze unter den Kriterien der Ökosystemprinzipien betrachten und überprüfen, oder nach anderen Ansätzen suchen. Dabei unterstützen wir partizipative Gestaltungsprozesse, um grösstmögliche Wechelwirkungen zwischen allen Elementen und Beteiligten zu erzeugen um nachhaltige Lebensräume zu entwerfen.
Wer heute nach nachhaltigen Lösungen sucht, kann sich nicht damit begnügen, ein kleines System wie z.B. ein Winzerbetrieb in seiner Komplexität zu verstehen, so schwierig und umfassend, vielleicht sogar unmöglich dies allein sein mag. Es ist vielmehr wichtig, das eigene Projekt selbst wieder als Element grösserer Systeme zu verstehen, z.B. als Teil einer Region, eines Wirtschaftssystems, eines sozialen Gefüges in Zusammenhang bringen.
Viel hat dabei mit Beobachtung zu tun, um Muster erfassen zu können, so dass diese in Prinzipien abstrahiert, in anderen System angewandt werden können. Damit werden die Systeme stabiler und sich selbsterhaltender.
Ein weiteres Ziel ist es dabei, lokal ökologische, wirtschaftliche und soziale Kreisläufe zu schaffen um entsprechend die Resilienz zu fördern. Ob es sich um ein Ökosystem oder ein künstliches System wie die Landwirtschaft, ein soziales oder Bildungssystem handelt, so gilt es immer die Toleranz gegenüber Störungen dieser Systeme zu erhöhen und Selbstregulation zu ermöglichen.
Die Systeme die wir bauen, sollten so langlebig wie möglich sein und möglichst wenig Erhaltungsaufwand erfordern.
Unser Tun richtet sich also nach einer Charta, die auch ethische Grundsätze befolgen.

