Ein Portrait zum Firmengründer
Werner Müller-Visconti, geboren den 01. November 1961, verheiratet.
Seine Hobbys sind lange ausgedehnte Spaziergänge in der Natur, um seiner Neugierde, Endeckungslust und seinem Spirit einen würdigen Platz einzuräumen. Er ist eine Leserate und beteiligt sich gerne an lebensphilosophischen Gesprächen. Sportlich trifft man ihn beim Skaten, Skifahren, Wandern und Badmington spielen.
Werner Müller hat eine technische Ausbildung mit einer Weiterbildung in Informatik, er war 15 Jahre als Wirtschaftsinformatiker erfolgreich in verschiedenen Gross- und Mittelfirmen in der Industrie und Versicherungswesen tätig. Die vielfältigen Aufgaben reichten von der Softwareentwicklung, Projektleitung bis hin zur Schulung. Schnell merkte er, dass insbesondere die Schulung sich als Kernkompetenz erwies. Darauf hin lag es auf der Hand, seine Leidenschaft für Wein und die erfolgreiche Referententätigkeit zu verbinden.
Das war der Startschuss für verschiedene Ausbildungen und Lehrgänge an der Fachhochschule Wädenswil, wobei die sensiblen sensorischen Fähigkeiten sich als Kernressource herausstellte. Dann folgte ein Praktikum in einem Weinbaubetrieb im Zürcher Weinland und damit formte sich auch ein hohes Interesse an den Themen Regionalförderung und Ökologie.
Im Jahre 1995 gründete er die Firma VinCultura, die sich mit den Bereichen Weinsensorik, Marketing und Schulung beschäftigte. Dabei wirkt er als Berater von Winzer und Produzentenvereinigungen und beschäftigt sich im Schwergewicht mit Regionalmarketing und Verkaufsförderung. Als Rebbau-, Wein- und Lebensmittelsensorik-Sachverständiger beschäftigt er sich seit mehreren Jahren im Know-how-Transfer zwischen Fachschulen und Konsumenten und Produzenten. Die Stärken liegen im Bereich Organisation und Projektmanagement sowie im Konzeptdesign für Schulungen und Events.
Als Ernährungscoach will er schon bald Synergien zum sensorischen Bereich anstreben. Denn er ist überzeugt. dass Qualität im Wein und auch in den Lebensmitteln ganz allgemein, eine sensorische Ausdrucksweise besitzt, die mit den Sinnen gemessen werden kann. In diesem Bereich engagierte er sich auch in zahlreichen Projekten innerhalb den sensorischen Fachpanels der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften.
Seit 2005 ist er als Referent an der Academie du Vin tätig und zuständig für die Bereiche Sensorik, Weinbau, Weinbereitung, Traubensorten der Welt sowie für die Weinländer Schweiz, Italien, Spanien und verschiedene Ateliers als Spezialseminare wie zum Thema Bio-organik und Bio-dynamik.
Mit dem zunehmenden Interesse an nachhaltigen Themen allgemein, stand als primärer Ausgang dieser Reise natürlich der Weinbau im Zentrum. Aber bald kam der ganze landwirtschaftliche Sektor in den Fokus und flankierend gesellschaftspolitische Fragen, wie den eine nachhaltige Lebenskultur mit modernen Gesichtspunkten der Lebensqualität in Einklang gebracht werden kann.
Das war der Moment, mit einem von der UNESCO geförderten Studium in Deutschland zu beginnen und sich mit Permakultur auseinander zu setzen. Im ersten Teil der modernen fraktalen Ausbildung stand der eigene nachhaltige und reflektive Weg zur Debatte, wo auch Coachingwerkzeuge aus der früher absolvierten Coaching Basisausbildung am Institut für angeandte Sozialwissenschaften wieder zum Einsatz kamen.
Zweitens beschäftige ihn die Frage, wie der Rebbau als Monokultur, in eine wirtschaftlich tragfähige Mischkultur überführt werden könnte, um dieses Ökosystem selbsterhaltender zu gestalten und die kaputten Weinbergsböden wieder gesund zu machen. Hauptsächlich wird er sich aber zunehmend mit der Frage auseinandersetzen, wie die Muster der Natur in ihrer Funktionsweise anhand von permakulturellen und ökosystemgerechten Prinzipien, via Gestaltungsprozesse und Methoden in künstliche landwirtschaftliche, kulturelle, soziale und Bildungssysteme überführt werden, um diese nachhaltiger und selbsterhaltender zu gestalten.
Diese spannenden Fragen und die entsprechenden Lösungen werden genügend Stoff bereithalten, um in der Zukunft viele projektorientierte Tätigkeiten zu lancieren, die unsere Welt lebensfähiger, lebensfreundlicher gestalten wird und hoffentlich die gemeinsamen Werte die als verloren galten, wieder zu etablieren um diesen Planeten letztendlich wieder lebenswerter zu machen.
Diesem zentralen Herzenswunsch wird sich Werner Müller in seiner Zukunft widmen und seine Handlungen dementsprechend ausrichten.
Werner Müller-Visconti
Verhaltenscodex von vincultura
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